Warum Immobilienfotos oft ein zweites Mal gemacht werden müssen.
- Christian Aroldi
- vor 13 Stunden
- 1 Min. Lesezeit
Immer wieder kommen Immobilienmakler zu mir, nachdem ein Objekt bereits fotografiert wurde. Die Bilder existieren. Doch sie erreichen nicht die gewünschte Wirkung.
Abschnitt zum Wohnzimmer:

Auf den ersten Blick wirkt dieses Wohnzimmer hell und freundlich. Doch bei genauer Betrachtung fallen mehrere Punkte auf. Die Farbtemperatur ist sehr warm, fast gelblich. Dadurch verliert der Raum an Frische. Gleichzeitig sind die Fenster stark aufgehellt, wodurch Details im Aussenbereich verloren gehen.
Auch die Perspektive beeinflusst die Raumwirkung. Eine leicht tiefere Kameraposition lässt die Möbel dominant erscheinen und reduziert die gefühlte Raumhöhe.
Was hier fehlt, ist eine präzise Lichtführung und eine saubere Farbkorrektur.
Professionelle Immobilienfotografie sorgt dafür, dass ein Raum neutral, klar und hochwertig wirkt, ohne künstlich zu erscheinen.

Abschnitt zur Küche:

In der Küche zeigt sich ein weiteres häufiges Problem: Mischlicht. Tageslicht trifft auf warmes Deckenlicht. Das Ergebnis ist ein unruhiger Farbeindruck.
Zudem lenken viele kleine Details auf der Arbeitsfläche vom eigentlichen Raum ab. Professionelle Vorbereitung und Styling sind ein entscheidender Teil der
Immobilienfotografie.
Auch hier gilt: Linienführung, Farbneutralität und gezielte Nachbearbeitung entscheiden darüber, ob ein Raum modern und wertig wirkt oder nur dokumentiert erscheint.

Diese Beispiele zeigen, dass Immobilienfotografie mehr ist als ein Weitwinkel und gute Absichten. Sie erfordert Erfahrung, technisches Verständnis und ein klares Gefühl für Raumwirkung.
Oft ist der zweite Versuch der professionellere.
Wenn Sie Wert auf eine hochwertige Präsentation Ihrer Immobilie legen, begleite ich Sie gerne von Anfang an.

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